Parodontologie

Parodontitis - früher auch Parodontose genannt ist - eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Zahnstein und weiche Beläge führen zuerst zu einer Zahnfleischentzündung. Erfolgt in diesem Stadium keine professionelle Zahnreinigung und Abheilung der Zahnfleischentzündung, so breitet sich diese auf den angrenzenden Knochen und die Fasern, die den Zahn im Knochen fixieren, aus. Es kommt dadurch zu einem Rückgang des Knochens und des Zahnfleisches und es entstehen Zahnfleischtaschen, in denen sich noch mehr Bakterien ansammeln.

 

Eine Parodontitisbehandlung bedeutet eine gründliche Reinigung dieser Zahnfleischtaschen. In den meisten Fällen ist eine begleitende Antibiotikum-Therapie sinnvoll. Dazu wird vorab ein Abstrich aus der Zahnfleischtasche entnommen und die Baktrien bestimmt.

 

Eine weitere Möglichkeit besteht in einer antispetischen Therapie. Dazu wird ein Periochip in die Zahnfleischtasche eingesetzt, der über einen Zeitraum von vier Wochen antibakterielle Wirkstoffe abgibt. Nähere Informationen zum Periochip und Parodontitis finden Sie auch auf www.periochip.de.

 

Hat sich schon sehr viel Knochen abgebaut, besteht die Möglichkeit eines chirurgischen Knochenaufbaus mit Knochenersatzmaterial. Wichtig ist nach der Parodontitis-Behandlung eine regelmäßige Nachkontrolle und Nachreinigung, damit es nicht wieder zu einer erneuten Infektion kommt.